Team
Natalie Barth
Koordinatorin Beteiligungsformate
Jg. 1992, feministische Aktivistin, Politikwissenschaftlerin (M.A.) und und neben aus-unserer-sicht freiberuflich tätig an der Schnittstelle von politischer Bildung, Kultur und Aktivismus. Als Betroffene sexualisierter Gewalt engagiert sie sich seit ihrer Schulzeit für Aufklärung, Prävention und Betroffenenperspektiven. Geprägt durch ihre Sozialisierung als Antifaschistin im ländlichen Thüringen liegt ihr Fokus auf demokratischer Teilhabe und einer wehrhaften Zivilgesellschaft. Beruflich arbeitete sie u.a. als Campaignerin bei Campact und baute für Aktion gegen den Hunger den „Lauf gegen den Hunger“ im deutschsprachigen Raum auf. Mit partizipativen Festivals und Kampagnen unterstützt sie zivilgesellschaftliches Engagement, besonders in Brandenburg und Thüringen. Künstlerisch setzt sie sich als Sängerin und Laiendarstellerin ua mit dem Thema sexualisierte Gewalt auseinander.
Ava Johannson
Referentin, Mitwirkung im OE-Prozess zur Konstituierung eines Vereinsrates, Konzept Moderationsschulung Austauschformate
Jg. 1968, zwei erwachsene Kinder, Dipl. Pädagogin, Kunsttherapeutin und EX-IN-Genesungsbegleiterin. Sie arbeitet als EX-IN-Mitarbeiterin in der Sozialpsychiatrie und als freiberufliche Referentin. Darüber hinaus engagiert sie sich als Vorstandsfrau der Aktionsgemeinschaft Handlungsplan – Netzwerk SH, einer sozialpolitischen Selbstvertretung für Menschen mit psychischen Erkrankungen. Ein anderer Schwerpunkt liegt in der Netzwerkarbeit mit Betroffenen von sexuellem Missbrauch in Schleswig-Holstein mit dem Ziel einer strukturell fest verankerten landesweiten politischen Interessenvertretung. Außerdem gab es aktive Beteiligungen an Veranstaltungen des Betroffenenrates der Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM) und der Aufarbeitungskommission, sowie Mitarbeit in partizipativen Forschungsprojekten.
Sabine Weber
Referentin, Mitwirkung im OE-Prozess zur Konstituierung eines Vereinsrates
Jg. 1967, HP (Psych), Traumafachberaterin (DeGPT), Sozialpädagogin (BA), gründete 2012 die Ausstiegsberatung und -begleitung im Trauma-Hilfe-Zentrum e.V. München. Seit 2014 gibt sie Seminare und hält Vorträge zum Thema organisierte sexualisierte und rituelle Gewalt. 2019 Mitveranstalterin des 1. Münchner Fachtags „Einstieg in den Ausstieg“. 2019 Eröffnung eines „Auszeithauses“ für Betroffene von ORG, seit 2019 Mitarbeiterin bei N.I.N.A e. V. 2022 Mitautorin des Leitfadens ‚Organisierte sexualisierte und rituelle Gewalt – SUPPORT – Ein Leitfaden für den Ausstieg‘.
Roland Ludwig
Redaktion Webportal
Larissa Bischoff
Referentin, Inklusion/Diversity
Jahrgang 1989, Psychologin, seit 2020 aktiv zum Thema sexualisierte Gewalt u.a. Beteiligung an Projekten des Betroffenenrates der UBSKM und der Aufarbeitungskommission. 2022 – 2024 Queerfeministische Tätigkeit als Vorständin des LSKH Queeres Kulturhaus Frankfurt. Schwerpunktmäßig politische Antidiskriminierungsarbeit und Organisation queerer Veranstaltungen und Fortbildungen u.a. zu Awareness, Konfliktmanagement und traumasensibler Rahmen für Gruppen.
Jörg Schuh
Steuerung, OE Prozess, AG Schutzkonzept
Jg.1967, arbeitet seit 2009 beruflich zum Thema sexualisierte Gewalt. Seit 2019 bei N.I.N.A. e. V. Von 2010 bis 2021 Mitarbeit in einer Fachberatungsstelle gegen sexualisierte Gewalt. Dipl. Sozialpädagoge (FH) und traumazentrierter Fachberater.
Mitwirkung beim ersten bundesweiten Kongresses von betroffenen sexualisierter Gewalt organisiert von Wildwasser und Tauwetter 2010.
War von 2011-2015 Mitglied im der Bund-Länder Unter-AG Prävention im BMFSJ.
Mitarbeit im beratenden Fachgremium des Präventionstheaterstückes „Trau Dich“ der BzgA.
Tamara Luding
Referentin, Steuerung, OE Prozess, Konzept Webportal, Planung Austausch- und Mitwirkungsformate, Konzept Beschwerdemanagement
Jg. 1977, Gründerin und Vorsitzende des Vereins Schutzhöhle in Hof, Kinderkrankenschwester, Erzieherin, Traumapädagogin, hat die Bundeskoordierungstelle der spezialisierten Fachberatungsstellen mitinitiiert und aufgebaut, arbeitet in der BKSF als Referentin für den Bereich Vernetzung, Auf- und Ausbau spezialisierter Fachberatung. Mitglied im Betroffenenrat, Mitglied im Nationalen Rat, koordiniert die Männer*beratung Oberfranken, die sich an erwachsene Männer* richtet, die in Kindheit und Jugend sexualisierte Gewalt erlebt haben und ist seit vielen Jahren als freie Dozentin zum Thema sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend im ganzen Bundesgebiet aktiv.
Heidi Schäfer
Geschäftsführung, OE-Prozess, Steuerung
Jahrgang 1975, Soziologin und Psychologin, Bücherliebhaberin, nicht betroffen.
Der Schwerpunkt meiner Arbeit liegt im Empowerment marginalisierter Gruppen durch partizipative und intersektionale Ansätze. Als Projektleiterin habe ich viel Erfahrung in der Koordination sozialer Projekte und in der Leitung multiprofessioneller Teams. Ich habe einige Jahre im Bereich Kulturethik geforscht, insbesondere zu den Themen LGBTQIA+, Disability Studies und soziale Gerechtigkeit. Zuletzt habe ich verstärkt im Bereich Flucht und Integration gearbeitet und u.a. einen Verein mitgegründet, der sich für Frauen einsetzt, die im Kontext von Flucht sexualisierte Gewalt erlebt haben.
Catharina Krämer
Vorstand, OE-Prozess, Referentin
Jg. 1984, geborene Beuster, Erziehungswissenschaften (B.A.), Erwachsenenbildung (M.A.), Ausbildungen in Mediation, Suchtprävention und Transaktionsanalyse. Als Betroffene von sexualisierter Gewalt in der Schule engagiere ich mich seit 2010 beruflich und ehrenamtlich gegen sexualisierte Gewalt. Von 2015-2019 war ich Mitglied im ersten Betroffenenrat des Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs (UBSKM). Als Referentin war ich u.a. für Innocence in Danger, die DGfPI e.V. und im Referat Prävention sexuellen Missbrauchs der BZgA tätig. Mittlerweile arbeite ich ausschließlich als freiberufliche Referentin. www.catharina-kraemer.de
Barbara David
Vorstand, OE-Prozess
Jg. 1961, als Betroffene von innerfamiliärer sexualisierter Gewalt hat sie sich früh beruflich für das Thema sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend engagiert. So hat sie 1988 in Hannover den feministischen Verein Violetta – gegen sexuellen Missbrauch an Mädchen und jungen Frauen mitgegründet und gemeinsam mit anderen Frauen die Fachberatungsstelle Violetta aufgebaut, in der sie seit einigen Jahren als Geschäftsführerin tätig ist. Barbara David hat die Bundeskoordinierung spezialisierter Fachberatungsstellen (BKSF) mitinitiiert und aufgebaut. Sie freut sich sehr, jetzt bei „aus-unserer-sicht“ mitwirken zu können, denn es ist an der Zeit, dass die Expertise noch stärker sichtbar wird und gesellschaftliche und politische Prozesse mitgestaltet und mitbestimmt.