Mitmachen
Willkommen im Netzwerk sind Betroffene von sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend ab 16 Jahre, die sich vernetzen wollen, die Ziele des Netzwerks teilen und sich mit ihrer Perspektive aktiv in die Betroffenenarbeit und in politische und gesellschaftliche Prozesse einbringen möchten.
Voneinander und miteinander lernen, sich gegenseitig Kraft geben, sich unterstützen, anfeuern und gemeinsam für die eigenen Rechte und Bedarfe einstehen – das sind nur einige Aspekte von gelungener Vernetzung aus der ein gesellschaftliches Umdenken und damit auch ein gesellschaftlicher Wandel entstehen können und sollen. Betroffene werden nicht mehr als „Einzelschicksale“ angesehen, sondern als Teil einer starken Gemeinschaft, die wiederum Teil unserer Gesellschaft ist.
Dafür wollen wir insbesondere barrierearme und, wo das gelingt, barrierefreie Zugänge schaffen und die systematische Benachteiligung von Menschen vermeiden. Wir akzeptieren keine rassistischen, sexistischen, trans- und homophoben, antisemitischen oder anderen diskriminierenden Haltungen. Mehr dazu unter Werte und Schutzkonzept.
Wir wünschen uns, dass viele Betroffene mitmachen können!
- Betroffene ab 16 Jahre
- Betroffene aus unterschiedlichen Tatkontexten: Familie, soziales Nahfeld, Schule, Vereine/Sport, Institutionen, Schule/Heime, Kirchen, Betroffene von organisierter sexualisierter und systemischer Gewalt, DDR, digitaler Raum u. a.
- Betroffene unterschiedlichen Alters: Ebenso wie wir junge Menschen ansprechen und z. B. eine Gruppe mit Beteiligung betroffener junger Menschen und Akteur*innen aus Jugendnetzwerken planen, möchten wir auch alte und ältere Menschen einladen, sich zu beteiligen.
- Betroffene mit unterschiedlichen Lebenswirklichkeiten: Vielfalt, Inklusion und die Mitwirkung (mehrfach) marginalisierter/intersektional Betroffener sind uns im Netzwerk wichtig.
Beteiligungsformate
Betroffene von sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend haben ein vielfältiges Erfahrungs- und Expert*innenwissen. Dieses Wissen wird bisher jedoch noch nicht ausreichend genutzt. Die Partizipation und Einbindung der Expertise von Betroffenen in allen gesellschaftlichen Bereichen trägt zu einem gesellschaftlichen Wandel und zu einer Kultur des Hinsehens und Handelns bei.
2025 wird der Beteiligungsprozess durch verschiedene, thematisch fokussierte Formate weitergeführt: kleine Projekte, einmalige Austauschformate, Themenreihen und Umfragen sollen eine flexible und niedrig-schwellige Beteiligung ermöglichen. So sollen gemeinsame Zielsetzungen vorangebracht und Räume der Vernetzung und des gemeinsamen Empowerments weiter strukturell verankert werden. Die Prozesse und Ergebnisse aus den Austausch- und Beteiligungsformaten werden dabei kontinuierlich dokumentiert und durch Öffentlichkeitarbeit und Social Media begleitet.
Mitglied werden
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Jede Spende zählt!
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Jeder Beitrag, egal wie groß oder klein, fließt in den weiteren Aufbau des Netzwerks und in regelmäßige Vernetzungs- und Austauschformate ein.