Gründung eines bundesweiten Netzwerks von Betroffenen für Betroffene
von sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend

Gründung eines bundesweiten Netzwerks von Betroffenen für Betroffene
von sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend

Gründung eines bundesweiten Netzwerks von Betroffenen für Betroffene
von sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend

Gründung eines bundesweiten Netzwerks von Betroffenen für Betroffene von sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend

Gründung eines bundesweiten Netzwerks von Betroffenen für Betroffene von sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend

Informationen in leichter Sprache

Gegen sexuelle Gewalt!

Wir wollen ein Netzwerk gründen.
Ein Netzwerk ist eine Arbeits-Gruppe.

Unser Netzwerk heißt:

aus-unserer-sicht
Bundesweites Netzwerk von Betroffenen für Betroffene von sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend

Das bedeutet:
In dem Netzwerk sind Menschen.
Diese Menschen sind selbst Betroffene.
Diese Menschen haben sexuelle Gewalt erlebt,
in ihrer Kindheit oder Jugend.
Deshalb kennen sie sich mit diesem Thema gut aus.
Sie haben viele Erfahrungen.
Ihre Erfahrungen können helfen,
zum Beispiel:

  • bei der Politik
  • bei der Aufarbeitung
  • bei der Forschung
  • in Einrichtungen und Institutionen
    Zum Beispiel:
    in Werkstätten, Schulen, Kindergärten

Was möchte das Netzwerk?

Das Netzwerk möchte Betroffene zusammenbringen.

Denn:

Gemeinsam sind wir stark!

Gemeinsam können wir Dinge verändern!

Wir wollen mitbestimmen!

Wir wollen teilhaben!

Das englische Wort dafür heißt Empowerment

Die Gesellschaft soll sich verändern

Menschen sollen verstehen,
dass es sexuelle Gewalt gibt.
Menschen sollen gut informiert werden.
Dann kann sich etwas verändern.
Dann achten mehr Menschen darauf,
dass sexuelle Gewalt verhindert wird.
Dann wird betroffenen Menschen schneller geholfen.
Dann entsteht:
Eine Kultur des Hinsehens und Handelns.

Öffentlichkeits-Arbeit

Das Netzwerk möchte informieren über die Arbeit.
Zum Beispiel:
über eine Webseite und über soziale Medien

Wir wollen, dass viele unterschiedliche Menschen bei der Planung mitmachen

Zum Beispiel:

  • Betroffene mit Lern-Schwierigkeiten
  • Menschen mit körperlichen Beeinträchtigungen
  • Menschen die gehörlos sind
  • Menschen, die eine Sehbehinderung haben
  • Betroffene mit unterschiedlichem Alter,
    zum Beispiel:
    eine Gruppe von Jugendlichen
  • eine Gruppe von alten Menschen
  • Betroffene, mit unterschiedlichen Erfahrungen,
    zum Beispiel:
    sexuelle Gewalt in der Familie,
    in der Schule, im Heim, beim Sport, in der Kirche,
    in DDR

Wollen Sie bei der Planung mitmachen?

Sind Sie Betroffener* oder Betroffene* von sexueller Gewalt in der Kindheit oder Jugend?

Es gibt zwei Möglichkeiten mitzumachen.

1. Sie treffen sich in Austausch-Gruppen.

2. Sie können ihre Gedanken und Ideen aufschreiben.

1. Treffen in Austausch-Gruppen

Die Austausch-Gruppen treffen sich online.

Das bedeutet:
Sie treffen sich nur im Internet.

In der Austausch-Gruppe überlegen Sie gemeinsam:

  • Was soll das Netzwerk machen?
  • Was braucht das Netzwerk dafür?

So können Sie sich anmelden für eine Austausch-Gruppe:
Beantworten Sie bitte den Fragen-Bogen.
Den Fragen-Bogen finden Sie ab dem 11.01.2023 online in leichter Sprache.

2. Ihre Gedanken und Ideen aufschreiben

Sie können Ihre Gedanken oder Ideen aufschreiben.

Zum Beispiel:

  • Was soll das Netzwerk machen?
  • Was braucht das Netzwerk dafür?
  • Was möchten Sie noch sagen?

Schicken Sie Ihre Gedanken und Ideen zu uns.

Den Fragen-Bogen finden Sie ab dem 11.01.2023 online in leichter Sprache.

Das ist uns wichtig!

Alle sollen gut miteinander umgehen.
Die Menschen-Rechte sind uns wichtig.

Wer sich nicht daran hält, darf nicht mitmachen

Wer kann nicht im Netzwerk mitmachen?

Nicht mitmachen dürfen Menschen die:

  • Menschen auf Grund des Geschlechts beleidigen und ausgrenzen
  • schwule oder lesbische Menschen ausgrenzen
  • Menschen mit anderen sexuellen Identitäten ausgrenzen
  • Menschen, die eine andere Religion haben ausgrenzen
  • Rassisten sind
  • Bestimmte Minderheiten ausgrenzen

Täter oder Täterinnen dürfen nicht mitmachen.
Außer, wenn sie zu den Taten  gezwungen wurden.

Wer sind wir?

Der Verein N.I.N.A.

Der Verein N.I.N.A. hilft bei der Planung von dem Netzwerk.
N.I.N.A. setzt sich seit sehr vielen Jahren für Kinder und Jugendliche ein.
N.I.N.A. möchte, dass Kinder und Jugendliche besser geschützt werden vor sexueller Gewalt.

Das sind die Mitarbeiter* und Mitarbeiterinnen* aus dem Verein N.I.N.A.

Silke Noack, Jörg Schuh, Lynn Waschulewski

Die Kern-Gruppe

N.I.N.A. e. V. unterstützt die Kern-Gruppe bei der Planung von dem Netzwerk.
Die Kern-Gruppe ist eine Gruppe von Betroffenen.
Die Mitglieder aus der Kern-Gruppe kennen sich mit dem Thema gut aus.
Sie arbeiten seit vielen Jahren zu dem Thema sexuelle Gewalt in der Kindheit oder in der Jugend.

Das sind die Mitglieder aus der Kern-Gruppe:

Beate Kriechel, Ingo Fock, Ava Anna Johannson, Renate Bühn, Tamara Luding, Sabine Weber

Die Kern-Gruppe schreibt ein Konzept und eine Satzung für den Verein.
N.I.N.A. unterstützt die Kern-Gruppe dabei.
2023 gibt es einen Fachtag.

Dieser Fachtag findet online statt.
Bei dem Fachtag wird das Konzept vorgestellt.

Nach der Gründung des Vereins

N.I.N.A. und die Kern-Gruppe unterstützen das Netzwerk bis zur Gründung des Vereins.
Nach der Gründung soll der Verein allein weiterarbeiten.
Das Netzwerk soll dann ein eigener Verein werden.
Der Verein möchte auf Probleme aufmerksam machen.
Der Verein möchte, dass sich bestimmte Dinge in der Gesellschaft oder in der Politik ändern.
Der Verein möchte unabhängig vom Staat arbeiten.

Hier werden einige Wörter erklärt

  • Aufarbeitung
    Wir sagen öffentlich:
    In der Vergangenheit ist Unrecht geschehen.
    Vielen Menschen wurde Leid angetan.
    Alle sollen dass wissen.
    Wir lernen aus den Fehlern in der Vergangenheit.
    Dann können wir die Zukunft besser machen.
  • Eine Kultur des Hinsehens und Handelns.
    Das Thema sexuelle Gewalt soll nicht verschwiegen werden.
    Alle sollen über das Thema Bescheid wissen.
    Dann können Kinder und Jugendliche besser geschützt werden.
    Dann bekommen Betroffene schnell Hilfe.
    Dann sind Betroffene nicht allein.