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Gebärdensprache

„aus-unserer-sicht“

Grundlegende Ziele des bundesweiten Netzwerkes von Betroffenen für Betroffene von sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend:

Wer kann mitmachen?
An wen richtet sich der Aufruf zur Beteiligung?

Grundsätzliches

Wir fühlen uns den Menschenrechten verpflichtet und erwarten einen respektvollen, achtsamen und wertschätzenden Umgang miteinander. Wir sind nicht weltanschaulich gebunden und grenzen uns von menschenfeindlichen Einstellungen ab. Wir geben keinen Raum für rassistische, sexistische, trans- und homofeindliche, antisemitische, u.a. diskriminierende Haltungen. Wir behalten uns vor, Personen, die sich gegen die aufgeführten Aspekte verhalten, auch aus laufenden Prozessen und Veranstaltungen auszuschließen.

Täter*innen von sexualisierten Übergriffen sind von der Mitarbeit ausgeschlossen.
NICHT gemeint sind damit Personen, von denen im Tatkontext, in dem sie Opfer gewesen sind, gleichzeitig auch Täterschaft gefordert wurde.

Am 11.01.2023 startete die Planungsphase für die Gründung des Netzwerks

Partizipation sollte von Anfang an das Herzstück des Netzwerks sein.
Das Netzwerk ist gedacht als eine bundesweite Plattform und öffentliche Stimme von Betroffenen für Betroffene von sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend.

Betroffene von sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend haben ein vielfältiges Erfahrungs- und Expert*innenwissen. Dieses Wissen wird bisher jedoch noch nicht ausreichend genutzt.

Das Netzwerk soll das Wissen von Betroffenen in die gesellschaftlichen und politischen Prozesse einbringen. Die Beteiligung von Betroffenen in allen gesellschaftlichen Bereichen trägt wesentlich zu einem gesellschaftlichen Wandel und zu einer Kultur des Hinsehens und Handelns bei.

Wir wünschen uns, dass viele Betroffene von sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend mitmachen! Ihre Gedanken und Ideen sind wichtig!

Planungsphase und Gründungsprozess 2023

In der Planungsphase wurden die genannten Aufgaben, Ziele, Strukturen und die zeitliche Priorisierung des Netzwerkes gemeinsam konkretisiert und erarbeitet.

Den Aufruf dazu gab es auch in Einfacher Sprache und DGS.

Maßgeblich geleitet wurde die Planungsphase durch eine Kerngruppe, die sich aus langjährig sozial engagierten Betroffenen zusammengesetz hat. Träger der Planungsphase war der Verein N.I.N.A., der sich bereits seit Jahrzehnten auf vielen verschiedenen Ebenen dafür einsetzt, die Situation Betroffener und den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt zu verbessern.