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Bundesweites Netzwerk von Betroffenen für Betroffene von sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend.

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Bundesweites Netzwerk von Betroffenen für Betroffene von sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend.

Bundesweites Netzwerk von Betroffenen für Betroffene von sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend.

Externe Hinweise*

* Bei allen folgenden Texten handelt es sich um Fremdtexte, die uns zur Verbreitung zur Verfügung gestellt wurden. Wir übernehmen keine Haftung für die Inhalte der Texte und der externen Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber*innen verantwortlich.

13. Juni 2024 | Sozialmagazin: „Von der (Un-)Möglichkeit der Aufarbeitung“ Themenheft Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs erschienen und frei verfügbar

Die aktuelle Ausgabe des Sozialmagazins ist unter der redaktionellen Leitung der Unabhängigen Kommission zur Aufarbeitung sexuellen Kindesmissbrauchs entstanden. Das Heft will dazu beitragen, Aufarbeitung multiperspektivisch zu beleuchten, eine weiterführende Diskussion anzuregen sowie Weiterentwicklungen für ein Recht auf Aufarbeitung zu fördern. Das Heft zum Download finden Sie hier.

 

März 2024 | Herausgabe des Europarates: „Nicht über uns und ohne uns“

Leitlinien für politische Entscheidungsträger*innen zur Stärkung von Beteiligungsstrukturen von Betroffenen von sexualisierter Gewalt  in Kindheit und Jugend in politischen Prozessen.

Die Autorinnen der Leitlinien sind Professor S. Caroline Taylor AM, Mitbegründerin des Brave Movements, und Sophie Otiende, Geschäftsführerin des Global Fund to End Modern Slavery und Gründerin von Azadi, einer von Betroffenen/Survivors geführten Initiative in Kenia.
Ziel der Leitlinien ist es, Regierungen und Organisationen Methoden und Instrumente an die Hand zu geben, um ein auf Betroffene/Survivors ausgerichtetes Engagement für das Thema zur Beendigung sexualisierter Gewalt in der Kindheit zu ermöglichen. 

Die Leitlinien sind bisher nur in Englisch erschienen und  finden sich hier.

30.04.2024 | Expertise Glaubhaftigkeitsbegutachtung im deutschen Sprachraum - Interdisziplinäres Plädoyer für eine kritische Bestandsaufnahme zur Anwendung der sog. Nullhypothese (Fegert, Gerke, Kliemann, Pusch, Rixen, Sachser)

In Verfahren im Kontext sexualisierter Gewalt, in denen aufgrund fehlender Beweismittel Aussage gegen Aussage steht, wird häufig die Methode der Glaubhaftigkeitsbegutachtung angewandt, um dem Gericht eine sachgerechte Beurteilung zu ermöglichen. Die Expertise hinterfragt aus Perspektive der Psychologie, der Psychiatrie und der Rechtswissenschaft diese Methode und benennt Limitationen und Einschränkungen. Dafür wird die Methode in ihrer Theorie und Anwendung von verschiedenen Seiten beleuchtet: Die Rechtsprechungen unterschiedlicher Gerichtszweige und das Spannungsverhältnis von „Therapie und Glaubhaftigkeit“ werden vor dem Hintergrund empirisch gestützter traumafokussierter Psychotherapieverfahren diskutiert; die Anwendung der Glaubhaftigkeitsbegutachtung wird hinsichtlich ihrer wissenschaftlichen/statistischen Methodologie eingeordnet und von Betroffenen berichtete Erfahrungen mit der Gutachtensituation sowie die Rechte der Geschädigten werden näher beleuchtet. Die Expertise finden Sie hier.

23.04.2024 | Stellungnahme des Betroffenenrates UBSKM zum Entwurf eines Gesetze zur Stärkung der Strukturen gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen

Die Stellungnahme finden Sie hier.

Den Gesetzentwurf zur Stärkung der Strukturen gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen finden Sie hier.
Kern des Gesetzes ist es, eine*einen Unabhängige*n Bundesbeauftragte*n gegen sexuellen Missbrauch von Kindern und Jugendlichen, einen Betroffenenrat und eine Unabhängige Aufarbeitungskommission dauerhaft zu verankern.
Nachhaltige Strukturen auf Bundesebene sollen dazu beitragen, sexuellen Kindesmissbrauch gezielt zu bekämpfen, systematisch aufzuarbeiten und zu verhindern. Mit dem Gesetz soll der Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt verbessert werden.

Dokumentation der Fachkonferenz zum neuen Sozialen Entschädigungsrecht

Im Mai 2023 trafen sich in Berlin Akteur*innen aus Politik, Sozialverwaltung, Sozialgerichtsbarkeit, Trauma Ambulanzen, Kinder- und Jugendhilfe und aus Fachberatungsstellen sowie Gutachter*innen, Fallmanager*innen und insbesondere Betroffene von sexualisierter Gewalt und Ausbeutung, um zu den Bedarfen und Möglichkeiten des neuen Rechts für ein betroffenenzentriertes Verfahren zu diskutieren. Dieser interdisziplinäre Austausch ermöglichte eine große Perspektivenvielfalt im Blick auf die Chancen und Herausforderungen in der Umsetzung des neuen Rechts im Sinne eines betroffenenzentrierten Verfahrens. Die Fachkonferenz wurde durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend und der Unabhängigen Beauftragten für Fragen des sexuellen Kindesmissbrauchs im Rahmen der Arbeit des Nationalen Rates gegen sexuelle Gewalt an Kindern und Jugendlichen veranstaltet in enger Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales.

In der nun vorliegenden Dokumentation werden ausgewählte Impulse aus den Vorträgen und Fachforen der Konferenz vorgestellt. Ebenso wirft die Dokumentation einen Blick auf die Ergebnisse des Fachtages für Menschen, die in ihrer Kindheit und Jugend sexualisierte Gewalt erfahren haben, der im März 2023 im Vorfeld der Konferenz stattfand. Die Dokumentation der Fachkonferenz können Sie hier auf der Homepage des Nationalen Rates (AG Hilfen) herunterladen.

Bundesweite Plattform von qualifizierten Fortbildungsangeboten zu sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend*

Serviceangebot des Projekts „Fortbildungsnetz sG" 


Das Kooperationsprojekt der Deutsche Gesellschaft für Prävention und Intervention bei Kindesmisshandlung, -vernachlässigung und sexualisierter Gewalt e.V. (DGfPI) und der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) bietet mit dem Serviceangebot „Fortbildungsnetz sG" eine bundesweite Plattform von qualifizierten Fortbildungsangeboten zu sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend. Davor existierte keine Plattform für Interessent*innen sowie Fortbilder*innen zu Vernetzung, Austausch und Orientierung. Aufgrund des steigenden Bedarfs an Fortbildungen in Schulen, Kindertageseinrichtungen, Einrichtungen für Jugendliche sowie Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen ist ein digitalisiertes und übersichtliches Angebot äußerst hilfreich. Die Datenbank wird kontinuierlich in Zusammenarbeit mit Fachberatungsstellen und Institutionen aus dem Themenfeld erweitert. Zusätzlich werden Veranstaltungen zur Einführung und zum Umgang mit der Datenbank angeboten. Diese finden Sie auf der Service-Seite des Projekts. 

Stellungnahme der BKSF zu den Eckpunkten für eine Reform des Kindschaftsrechts*

Das Bundesministerium der Justiz hat am 16.01.2024 ein Eckpunktepapier zur Modernisierung und Reformierung des Kindschaftsrechts veröffentlicht. Die Eckpunkte schlagen neue Regeln im Sorge-, Umgangs- und Adoptionsrecht vor. Gewaltbetroffene Eltern und ihre Kinder sollen dadurch besser vor Gewalt geschützt werden. Die BKSF hat das Eckpunktepapier zum Anlass genommen, öffentlich Stellung zu beziehen und ihre Forderungen zum Reformbedarf im Sorge- und Umgangsrecht anzubringen. Die detaillierte Stellungnahme mit den Forderungen ist hier zu finden.

Förderlinie „Forschung zu sexualisierter Gewalt gegen Kinder und Jugendliche in pädagogischen Kontexten" wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) eingestellt *

Das BMBF legte 2011 einen wichtigen Grundstein mit der Einrichtung der Förderlinie, die erstmalig die Forschung von sexualisierter Gewalt in Kindheit und Jugend in den Fokus rückt. Der Forschungsschwerpunkt sollte in der Wissenschaft etabliert werden. Das umfangreiche und wissenschaftlich fundierte Wissen soll Gesellschaft, Politik und Praxis zusätzlich befähigen, Kinder und Jugendliche vor sexualisierter Gewalt zu schützen. Lesen Sie mehr zu den Inhalten und Fördermaßnahmen auf der Website des Bundesministeriums. Jetzt hat das BMBF entschieden, die Förderlinie nach der 3. Laufzeit einzustellen und keine weiteren Maßnahmen zur Erforschung des Themas sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend einzurichten. Die BKSF positioniert sich klar gegen die Einstellung der Förderlinie, denn Wissenschaft und Forschung sind unverzichtbar für den Schutz von Kindern und Jugendlichen vor sexualisierter Gewalt. Mehr Informationen hierzu auf der Website der BKSF.

Broschüre zum neuen Sozialen Entschädigungsrecht

Am 01.01.2024 trat das SGB XIV in Kraft. Es regelt das Soziale Entschädigungsrecht (SER) neu und löst das bisherige Opferentschädigungsgesetz ab. Die Bundeskoordinierung Spezialisierter Fachberatung gegen sexualisierte Gewalt in Kindheit und Jugend (BKSF) hat gemeinsam mit dem bff (Bundesverband Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe) und dem KOK (Koordinierungskreis gegen Menschenhandel) eine Broschüre dazu erarbeitet:

SGB XIV: Das neue Soziale Entschädigungsrecht - Eine Praxishandreichung zur Unterstützung Betroffener von sexualisierter Gewalt, häuslicher Gewalt und Menschenhandel. Die Broschüre steht hier zum Download bereit.